Eine wichtige Teilmaßnahme ist die städtebauliche und energetische Sanierung und Aufwertung des Empfangsgebäudes Hauptbahnhof Neuss. Dies ist ein wichtiger Schritt, um den Hauptbahnhof als Drehscheibe für eine zukunftsfähige Mobilität auszubauen.
Das Empfangsgebäude des Neusser Hauptbahnhofs blickt auf eine bewegte Geschichte zurück: Ende des 19. Jahrhunderts errichtet, im Zweiten Weltkrieg teilweise zerstört und anschließend in vereinfachter Form wiederaufgebaut, steht das Gebäude heute vor einem neuen Kapitel. Im Rahmen von „Schöner ankommen in NRW“ haben die DB InfraGO AG, die Stadt Neuss und die BEG/ NRW.URBAN ein gemeinsames Konzept entwickelt, das den Bahnhof zu einem attraktiven, einladenden und funktionalen Ort machen soll – für Reisende, Bürgerinnen und Bürger gleichermaßen.
Mit der Landesinitiative „Schöner ankommen in NRW“ unterstützt das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung gemeinsam mit der NRW.URBAN und BEG ausgewählte Städte und Gemeinden dabei, Bahnhöfe und ihr Umfeld zu attraktiven, sicheren und lebendigen Stadteingängen zu entwickeln. Ziel ist es, Mobilitätsdrehscheiben als Orte der Begegnung, Orientierung und des Ankommens zu gestalten – mit moderner Architektur, neuen Nutzungen und verbesserter Aufenthaltsqualität. Nachhaltige Stadtentwicklung und Mobilitätswende gehen Hand in Hand.
Die erste Bauphase umfasst die Aufwertung der Personenunterführung – die zugleich eine wichtige Verbindung zwischen den nördlichen Stadtteilen und der Innenstadt bildet – sowie die Erneuerung der Anzeiger zur Reisendeninformation in der Personenunterführung. Darüber hinaus entsteht im Gebäude eine städtische Gemeinbedarfseinrichtung mit Stadt- und Bürgerinformation.
In der zweiten Bauphase, die im Anschluss an die Landesgartenschau beginnen soll, wird das Bahnhofsgebäude modernisiert. Die Halle erhält durch den Einbau von Oberlichtern deutlich mehr Tageslicht, sodass diese heller wird. Ein neuer Boden und neue Wände geben dem gesamten Bahnhof ein modernes und attraktives Erscheinungsbild. Zusätzlich wird die Aufenthaltsqualität mit neuem Sitzmobiliar in der Halle und dem Bau einer öffentlichen Toilettenanlage spürbar gesteigert. Die Sanierung der Außenwände und weiterer, nicht-öffentlicher Gebäudeteile runden das Gesamtbild ab. Neben den Arbeiten am Empfangsgebäude wird zukünftig auch auf den Bahnsteigen gearbeitet. Mittelfristig werden dort die Dächer modernisiert, um weiterhin zuverlässig vor Witterungseinflüssen zu schützen. Außerdem ist geplant, die Ausstattung der Station aufzuwerten und einheitlich zu gestalten. Ebenfalls steht eine Erneuerung der Aufzüge an.
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